„Institut für angewandte Ikonologie“ ( art77blog,Nr.154)

©️Axel von Criegern,2018

 

 

 

 

 

 

 

Zuletzt hatte mich eine Strömung weit auf den Ozean der Fantasiewelten des exponentiellen Wachstums künstlicher Intelligenzen und maschinellen Lernens hinausgetragen. Gibt es da noch die Bilder unseres Alltags oder sehen sie nur noch so aus? Nachdem ich in den letzten Tagen immer wieder Versuche gemacht habe, näher an das computerische Malen und Zeichnen heranzukommen, zog ich heute einen (vorbehaltlichen) Schlussstrich. Ich wollte unangestrengt und unprogrammatisch mit Aquarellfarben spielen. Ich habe einfach eine schwarz-weisse Markerzeichnung, die auf dem Zeichentisch unfertig lag, mit Aquarell weitergeführt. Als ich einigermaßen fertig war, hatte ich das schöne Gefühl der „Erdung“ wiedererlangt.

©Axel von Criegern,2018

Aber die letzten Höhenflüge hatten offenbar Spuren hinterlassen. Wie heißt es so schön? Als „studierter“ Ikonologe und Künstler habe ich schon vor 50 Jahren von einem Institut für angewandte Ikonologie geträumt. Neben Motiv-Analysen in der Nachfolge Aby Warburgs , die alle Medien einbeziehen sollten, stünden künstlerisch-praktische Tests mit der modernen ästhetischen Kommunikation. Es blieb beim Traum. . Aber einem Traum, der mich noch heute bewegt. So kam es letztlich dazu, dass  ich ein Blatt mit Fernseh-Zeichnungen gestern Abend durch Schnitte und Faltungen zu einem „dramatischen“ Gebilde umformte.

English Summary 

One of my dreams is an „Institute of advanced iconologic studies“ including art practice. But since I am a dreamer and not an entrepreneur this dream  became never true. 

Motiv und Motivation (art77blog Nr.151)

„Am alten Pankower Wasserturm“ , Smartphone, My brushes pro. ©️Axel von Criegern 2018

Der Begriff „Motiv“ ist der Kunst- und in Alltagssprache gleichermaßen vertraut. „Motivation“ ordnen wir dagegen zuallererst der Psychologie zu. In der künstlerischen Arbeit verschmelzen die beiden Begriffe. Das wurde mir deutlich, als ich während eines Berlin-Aufenthalts zwar die immer vorhandene Motivation (Lust ,fast ein Plichtgefühl) am Auseinandersetzen mit der Umgebung verspürte, aber keine rechte Gelegenheit dazu fand. Ein kleiner Spaziergang zum alten Pankower Wasserturm und ein Stop auf einer Bank am Spielplatz bot endlich eine Chance. Der Blick war dann doch nicht so toll, der Ausschnitt deckte sich nicht mit dem Motiv, das ich zu sehen erhoffte. Ich bekam den schlanken und den gedrungenen Turm nicht zusammen . Ich habe wenigstens eine Skizze der spielenden Kinder, -Baum drüber und gedrungenes Gebäude dahinter -, angelegt: time over, wir mussten zurück.

Gegen Abend konnte ich mich der mageren Ausbeute des Tages noch einmal zuwenden und in Richtung eines Bildes weiter behandeln. Ich finde, dass man am Ergebnis schön das Ringen um das Bild ablesen kann, das dann letztlich ein neues BildMotiv entstehen ließ.

„Alte Nationalgalerie“, Smartphone, My brushes pro; ©️Axel von Criegern 2018

Eine völlig andere Situation ergab sich am nächsten Tag. Wir wollten die Ausstellung „Wanderlust“ in der alten Nationalgalerie sehen. Angesichts der kilometerlangen Schlange haben wir uns auf der Wiese Liegestühle geschnappt ( „ Familiensonntag“) und im Halbschatten entspannt zugeschaut und gelesen. In Ruhe sind meine Augen über die Fassade mit allen Details gewandert und siehe da, das PostkartenMotiv  hatte seine Reize. Ohne Zeitdruck, die Motivation in harmonischer Übereinstimmung mit Situation und Gesehenem , konnten sich Motiv und Zeichnung entfalten.

English Summary

Motive“ is in the language of art and everyday life familiar. We know „motivation“ from Psychology and Behaviour Theory. If you study yourself practicing art you will notice that both act almost symbiotic.

 

Social media- ein Ort für meine Kunst-Erörterungen?(art77blog Nr.150)

 

„Spielwelt“; My Brushes ©️AvC 2018

Mal wieder Zweifel ob und wie meine Freude am Leben,Lernen und Kunst in den social media einen Platz hat  .

Dagegen die Überzeugung, dass gerade die Kunst,  die die Menschen in ihrem Alltag sucht und findet, in den social media einen wichtigen Platz einnehmen sollte. (Und das ja in diesem unberechenbaren Chaos bereits tut)

Eine weitere Überzeugung ist es  die elektronische Welt als Herausforderung  , als künstlerischen Gestaltungsraum anzunehmen um  daraus Anregungen für die eigene künstlerische Entwicklung zu bekommen.

Mein Beitragsbild überschreitet diesen Katalog: das Erlebnis der Befreiung durch den leichten Strich; -das  Spiel der Kinder und Erzieher # innen als erkennbare Beziehungs-Strukturen beobachten; –die Lebendigkeit der Szene, die formale Interessen überlagert, und in den Hintergrund drängt.

English Summary 

I take the crisis of the social media as a chance to fix the position of art and improve and structure it. As an artist I do just creating and reflecting.

Perspektive, Perspektiven (art77blog Nr.149)

AvC 2018 „Wilhelmstift“, 55x 75 cm, Acryl auf Bütten ©️

Wenn wir heute von Perspektive  sprechen , dann ist das die Zentralperspektive. In ihrer strengen ,mathematischen Form wurde sie zuerst in Italien im 15. Jhdt  konstruiert (Brunelleschi, Alberti) und hat seitdem unsere bildlichen Darstellungen und Vorstellungen bestimmt. Denkt man an die Fotografie, dann ist die Zentraleperspektive allgegenwärtig . Wie sehr wir bereit sind, diese Darstellungsweise als einzig gültige zu akzeptieren, merken wir an unserem Verhältnis zur Kinderzeichnung, zu mittelalterlichen Darstellungen, Simultanbildern , Volkskunst und uns ‚fremder‘ Kunst einschließlich religiös begründeter Bilderverbote. Der Gedanke, dass die Perspektive in der Neuzeit in verschiedenen Zusammenhängen ein imperialistisches und kolonialistisches Instrument geworden ist, liegt da nicht so fern. ( Vergleiche dazu u.a.Horst Bredekamp und Hans Belting). Jetzt zur Praxis.

Im Falle des „Wilhelmstift“ habe ich links einen Flügel des Gebäudes abgebildet, der beim Blick auf das grosse Tor zum Innenhof nicht zu sehen ist. Auch auf Kosten übertriebener Breite habe ich etwas von der Masse der Anlage vermitteln wollen. Wir kennen solche Effekte heute von Panorama- Bildern.

AvC ©️2018, „Hohentübingen“, Grafit und Acryl auf 55x75cm Bütten

Beim Schloss „Hohentübingen“ bin ich so vorgegangen, dass ich die ganze Anlage hochgeklappt habe. Das erinnert u.a. an die Darstellungen von Klöstern, die noch bis ins 19.Jhdt. in der Vogelperspektive erfolgten. So vermittelt sich die Vorstellung der Komplexität solcher Anlagen.

English Summary 

Drawing and painting two landmarcs of the  city of Tübingen, I stumbled straight in to the questions of central perspective and its dominance in modern history since 1500 a.c. I chose a panoramic and a bird-view perspective.

 

 

Abstrahieren, abstrakt, Stil (art77blog Nr. 148)

AvC, Tübingen 2018, Bleistift, Aquarell, Marker, 40x30cm.©️Axel von Criegern 2018

Die Geschichte des Begriffs ‚ abstrakte Malerei‘ ist faszinierend aber auch verwirrend (vergl. Fassmann, Kurt: „Abstrakte Malerei“ in Kindlers Malerei  Lexikon, Zürich 1985, Bd. Begriffe). 

Für mich waren und sind Piet Mondrians Bilderserien zum ‚Apfelbaum‘ oder ‚Meer‘ modellhaft für die Wandlung der naturnahen Auseinandersetzung  zu einer abbildfreien Bildsprache. Das ist ein grosser Unterschied zu Picasso, der sich nie vom Gegenstand getrennt hat. Paul Cezanne wird zu Recht als Stammvater dieses neuen Bildbewusstseins gesehen. Bekannte Positionen waren dann neben Mondrian, W. Kandinsky, Malewich , die Bauhaus-Lehre, Futuristen und Konstruktivisten. 

Zwischen dem ‚Abstrahieren‘ und dem Vermeiden von Gegenstands-Bezügen sehe ich den individuellen, ureigenen ,Stil‘. Man beginne nur auf einem Stück Papier, ohne Gegenstand aber mit ,Bild-Absicht‘ zu zeichnen. Es wird einem schnell klar, ob man festen Boden unter den Füßen hat, sprich sich im Territorium des eigenen Stils befindet. ‚Stil‘ ist wie ein Haus, das von den Grundmauern bis zum Dach entworfen und gebaut wird. Und ‚Stil‘ ist eine ‚Handschrift‘, die nicht vom Material oder Dimensionen abhängig ist. Er wächst heran wie die Persönlichkeit, ansonsten spricht man zu Recht vom ‚Stilisieren‘.

English Summary

To abstract something in art means to reduce an image to its essential issues. If we talk about ‚abstract art‘ it means an art without any representational intention, no reference to any real object. This concept of art has its origins in the nineteenth century, starting with Paul Cezanne and the impressionists. In the beginning of the twentieth century cubisme, futurisme, Piet Mondrian, Kandinsky, Malewich and the Bauhaus stand for important positions of this new art. ‚Style‘ is for me a very personal issue that basically has nothing to do with abstract art. A personal language in terms of art.

 

Die Dichter (Rederijkers)art77blog Nr.146

Axel von Criegern:„Rederijkers“, 2018. Acryl auf Leinwand, 100x70cm

Die Idee auf schwarzem Grund zu malen kam mir beim Betrachten der Fröhlichen Gesellschaften meines ‚Wahlverwandten‘ Jan Steen (1626-1679). Beim jüngsten Versuch habe ich das Thema der Versammlungen  von Laien-Dichtern, den ,rederijkers‘, in ihrem Vereinslokal übernommen. Sie waren bei Steen Zielscheibe gutmütigen Spotts. Ich denke dabei an den ,Peter Squenz‘ von Andreas Gryphius oder Shakespears ,Sommernachtstraum‘.

Auch hier habe ich eine Leinwand schwarz grundiert und dann darum gekämpft, dass die Buntfarben nicht vom Grund aufgesaugt werden. Das gelang nur in mehreren Schichten und kräftigen Weissaufhellungen. Die ganze Komposition wurde von diesem Streit zwischen  Licht und Dunkelheit bestimmt. Das weibliche Profil am linken Bildrand bekommt vor diesem Hintergrund eine eigene dramatische Rolle jenseits der Selbstdarstellung der Dichter. Beim ersten Bild dieser schwarzen Reihe (art77blog, Nr. 144) hatte ich fragile Linien zur Verbindung der Farbflächen benutzt. Gleichzeitig waren Sie Zeichen für ,Raum‘. In ähnlicher Funktion habe ich auch hier die Linien eingesetzt. Sie spannen sich wie Drähte über den dunklen Grund. Die Mitte wird durch ein ,Fadenkreuz‘ vor der Nase des Ober-Dichters markiert.

English Summary 

 ‚Rederijkers‘ were the laymen-poets in 16th / 17th century in oud Holland called. Jan Steen did in some of his paintings mock on them. In my approach to Steen I tried again painting on a black ground. The light female profile on the left is the counterpart to the weird ‚poets‘. The thin lines give hold to the colour patches and stand for space.

Die Farbe Schwarz als Gewinn (Nr.145)

AvC, Dame im Käfig; 2018. Acryl und Lack auf Lw. 100x120cm©Meine schwarze Serie hat mich zu neuen Themen und malerischen Erkenntnisen geführt.Bei diesem Bild habe ich durch die Übermalung eines schrecklich unruhigen und kunterbunten Sammelsuriums von Motiven mit Schwarz Ruhe geschafft. Das war nicht das primäre Ziel. Ich habe lediglich Stück für Stück abgedeckt, bis nur noch ein Frauenkopf übrig blieb. Der wurde dann zu einem eigenen Motiv ‚aufgeladen‘. Der in der oberen Gesichtshälfte erkennbare ‚Käfig‘ waren senkrechte Parallelen, die in einem bestimmten Moment zu einem Accessoire wurden, das bei Steen (1626-79)  und anderen Niederländern häufig mit erotischer Bedeutung auftritt. Um den Kopf nicht völlig zu isolieren, habe ich die Konturen des Oberkörpers weiß angefügt. Das extreme Ungleichgewicht von Buntfarbe und mattem Schwarz habe ich durch die beiden mit hochglänzendem Lack gemalten Rechtecke belebt.

 

 

 

 

Literatur:: Chapman, Kloek, Wheelock jr. (Hrsg.):: Jan Steen. Maler und Erzähler. Stuttgart, Zürich (Belser), 1996

AvC: „Wie die Alten sungen…“ Auseinandersetzung mit einem Bild von Jan Steen (1626-79); Tübingen 1999.

English Summary 

This black painting showed me how to calm down an overdone picture and explore new imaginations.

 

 

Jan Steens Spitzen (Nr. 144)

 

Axel von Criegern: Sitzende Dame mit Kind, 2018, Acryl auf Leinwand, 100x80cm

Der ‚Quereinstieg’ in ein 350 Jahre altes Bild (Jan Steen, „Fröhliche Gesellschaft“, Vergl. Art77blog,Nr.143) über die gemalten Spitzen, brachte mich in einem zweiten Schritt zu einer schwarz grundierten Leinwand. Leider sackten die leuchtend gedachten Acrylfarben rasch in den Grund ein. Ich mischte mit weiß. Aber selbst dann wirkten die Farbflächen verloren auf dem Schwarz. Mit dünnen Linien deutete ich einen Stuhl an. Dieselben Linien definieren aber auch den Bild-Raum und „verorten“ die lose angeordneten Farben. Das konzentrierte und intensive Arbeiten über Tage hinweg hat mir gut getan und ich war sicher die „Schwarzarbeit“ fortzusetzen.

English Summary 

When I tried to transfer my experiences with colours on black from the computer( see Nr. 143) to canvas, I didn’t exspect that the colours would literally drown in the black. I had to blend  them with white. It was like working on the surface of a deep, dark sea. Lines marking a spacial structure became important. I liked this kind of work and was sure to continue this experiment.

 

 

„Auf schwarzem Grund“ (Nr. 143)

Vor 2 Wochen fiel mir auf, dass ich schon länger kein Gespräch 

Jan Steen (1626-1679), „Fröhliche Gesellschaft“, Mauritshuis Den Haag

mit meinem alten Freund Jan Steen (1626-1679) geführt habe. 

©️Axel von Criegern 2018

Es war an der Zeit ein neues Thema zu finden um unser Zwiegespräch fortzusetzen. Beim intensiven Betrachten eines seiner ‚Paradebilder‘ , der großen „Fröhlichen Gesellschaft“ im Mauritshuis Den Haag („Wie die Alten sungen…“), stieß ich auf seine hohe Kunstfertigkeit Spitzen zu malen. Andere Kollegen konnten das noch faszinierender, man denke nur an Frans Hals; aber Steen eben auch. Für mich war das mal ein Zugang , der nicht ikonographisch, sondern handwerklich war. Meine erste Reaktion war ein Versuch mit ‚My Brushes‘ auf dem iPhone. Ein lustvolles Kritzeln mit ganz feinen Linien auf tiefschwarzem Grund. Die übrigen Formen knüpfen zwar an Steens Komposition an, folgen aber dem malerischen Weg die Leuchtkraft von Farben auf Schwarz zu erkunden. Für viele mag das banal klingen, bei mir fielen diese Studien mit der Lektüre der Schriften Max Liebermanns zum Verhältnis von „Phantasie“, Inhalt, Thema einerseits und Malerei und Handwerk andererseits, zusammen. Vom Zeichnen und plastischen Techniken kenne ich die Bedeutung der einzelnen Schritte als maßgebliche Bausteine des Ganzen, in der Malerei hatte ich mich dem bisher kaum  anvertraut. Zu Liebermann kam ich von Heinrich von Kleists Schrift „Vom allmählichen Verfertigen der Gedanken beim Sprechen“. Letztlich ging es bei mir darum den einzelnen gestalterischen Schritt als Schritt zur Kunst,  als Entwicklungsschritt auf dem Weg zum Kunstwerk zu verstehen . Ein Schritt, in dem alles zusammentraf: Denken, Träumen, Fühlen, handwerkliches Können, Erfahrung,Wissen,Kritikfähigkeit,Selbstbewusstein. Jan hilf, Ich möchte das Lernen!!!

English Summary                                               

Trying a new approach to old Jan Steen, I focussed on the ability of the dutch painters to realize brussels tips. With My Brushes I designed fine lines on a black ground. It was a book of the fantastic painter Max Liebermann on „Die Phantasie in der Malerei“, that convinced me to give the single brush strike a  crucial basic importance. Another impact had an essay of Heinrich von Kleist with the wonderful subject „Über das allmähliche Verfertigen der Gedanken beim Sprechen.“

Schreib Kunst, schreib! Plädoyer für eine aufgeklärte Kunst ( Nr. 142)

Im alten Botanischen Garten“, My Brushes,iPad; ©avc 2018

Der Titel dieses Beitrags bezieht sich auf die nicht ganz unumstrittene Inschrift auf dem Rahmen des Maulbronner Altars  des Lucas Moser ‚ Schri kunst schri‘ , allerdings nicht als Klage, sondern als Aufforderung an die Künstler, über ihre Arbeit aufzuklären. Denn das können nur sie allein. Sie sind und bleiben die einzigen Zeitzeugen der Voraussetzungen, Bedingungen und Durchführung  ihrer Kunst. Wer sonst sollte ihre Ängste, Triumphe, Besessenheit, Kalküle, Ringen um Orientierung  und die Vielzahl von Einflüssen ermessen? Für dieses Wissen gibt es keinen Markt oder Ranking, es berührt die menschliche Gesellschaft als ganze. Spätestens bei der Begegnung mit Künstlern anderer Länder und Kulturen wird einem die notwendige Aufklärung bewusst.m

English Summary

Its a duty for artists to let people know about the conditions of their work, their emotions, impact, speed, craft, hope and delusions, doubts and triumph. For an illuminated society this is more important than a work itself. If this seems to be weird to you, just think about a global world and how hard it is to get access to its art.