Meine „englische“ Krise (art77blog.axel- von-criegern.Nr.211)

„Krisen-Engel“. Aluminium, Acryl. H. 28cm, ©️Axel von Criegern 2019
#“Englische“ Krise hat nichts mit Brexit zu tun, sondern ist hier ein Adjektiv von „Engel“. Krise ist es trotzdem. Als Künstler nervt mich das übliche Engel-Schema. Aber es ist gar nicht so einfach auszubrechen (siehe #art77blog.axel-von-criegern.Nr.210 Der Engel vom Grandhotel). Ohne Flügel und eine Art von menschlicher Figur geht nichts. Dabei zeigten die ersten christlichen Engel-Darstellungen stehende, ernste, flügellose junge Männer. Wichtige Engel wie die Seraphine oder Cherubine hießen Gabriel, Michael, Uriel. (Siehe den Artikel Engel im #LCI, Lexikon der Christlichen Kunst, Rom,Freiburg,Basel,Wien 1974 und #Giorgio Agamben „Die Beamten des Himmels. Über Engel. Frankfurt,Leipzig 2007).
Für unsere Vorstellungen von Engeln sind die in der Renaissance aufkommenden #„Kinderengel“ zuständig. Diese wiederum gehen auf die schon in der griechischen Antike geläufigen #Cupidi, #Amoretten, #Putti zurück.
Im Grunde sind es die modernen weihnachtlichen Stimmungsmacher, die allgegenwärtigen Konsum-Anheizer, die mich als entscheidend durch die 60er und 70er Jahre geprägten Menschen aufregen. Eine Zeitlang habe ich mit meinen Blechengeln eifrig dieses Schema variiert und parodiert. Irgendwann erschöpfte sich diese Lust. Man kann sich inhaltlich, konsumkritisch,religiös mit diesem „Missbrauch“ beschäftigen. Bei meinen jüngsten Engel störte ich mein eigenes, für die Blechengel entwickeltes Schema. Ich begann wieder mit einem Rechteck aus Aluminium- Blech, formte die untere Hälfte konisch wie einen Rock, schnitt diese Form allerdings an mehreren Stellen auf und schnitt insgesamt achtloser drauflos. Entscheidend wollte ich mit der Farbe stören. Ich versuchte den Zwang des Schemas durch einen „wilden“, undisziplinierten Einsatz der Farbe aufzuheben – und bin gescheitert! Vielleicht aber auch nicht: schließlich gab es auch „böse“Engel und Dämonen.

English Summary
I realize that it is hard to criticize the friendly image of the Christmas angels as simple consume promotion. You can imagine protest actions in shopping malls or something like this. As you know my way is different. I want to express my critique through a change of the angel image itself. So I cut the basic shape of an angel out of a sheet of aluminium. Since I have done that very often I could probably do that blindfold. This time I cut less careful as I am used to and I apply acrylic colors in a „wild“ way. But I am not sure whether this is a critical artwork or simply an ugly, „disgusting“ angel.

Der Engel des Grand Hotels (art77blog.axel-von-criegern.de Nr.210)

„Der Engel des Grand Hotels“, Fineliner auf Aluminium, H.15cm ©️Axel von Criegern 2019
„Der Engel des Grand Hotels“, Fineliner a. Aluminium,H.15cm, ©️Axel von Criegern 2019

Meinen ersten Versuch einmal kleinere #Blechengel zu schneiden, hatte meine Frau zu Recht als „niedlich“ deklassiert. Den zweiten „Engel“ schnitt ich in differenzierten Formen und wollte ihn feinteiliger bemalen. Obwohl er auch nur 15cm hoch war, sollte er dadurch nicht gleich wie eine Miniatur der vertrauten größeren aussehen. Als ich abends mit der Oberflächen-Gestaltung begann, lief im Fernsehen die x-te Folge einer „Grand Hotel“ genannten Serie. Eine Folge hatten wir schon gesehen: eine aus allen „Fin de siecle“ – Versatzstücken zusammengeschusterte soap opera. Mein Aluminium-Engel glänzte frisch entfettet. Ich hatte Lust darauf mit einem 0,3 mm Fineliner zu zeichnen: Falten grafisch zu unterstützen, Akzente auf gewölbte Flächen zu setzen, Federn anzudeuten. Natürlich tauchten auch Gender -Fragen auf. Erst mit der #christlichen Kunst wurde das Bild des Engels als i.d.R. sanft, lieblich und weiblich gefestigt. Zuvor waren geflügelte Wesen keineswegs zwingend Mädchen. In meiner Produktion waren sie allerdings der immer wieder variierte Prototyp. Um den Torso auch plastisch zu gliedern hatte ich bereits beim Schneiden zwei kleine Brustwarzen gepunzt. Beim „Fernseh-Zeichnen“ wurden daraus veritable Brüste. Erst als ich die Frisur gestaltete und das Gesicht sehr damenhafte Züge annahm wurde mir bewusst, dass das nicht die Reflexe eines Alt-Machos a’ la greiser Picasso waren, sondern eine vom Frauentyp des „Grand Hotels“ ausgehende Unterwanderung . Obwohl ich nur gelegentlich auf den Bildschirm geschaut hatte um die Handlung in großen Zügen zu verfolgen, war die Wirkung unübersehbar. Selbst auf die immer etwas schwierige Gestaltung der Rückseite wirkte die soap ein. Im Film wird intrigiert, misshandelt, vergiftet, gemordet- die düstere Seite des mondänen „Grand Hotels“. Bei mir ist es ein geflügelter Dämon, eine abschreckende Erscheinung , wie sie auf Rückseiten mittelalterlichen Darstellungen von Lastern häufig vorkamen.
„Der Engel des Grand Hotels“, Rückseite ©️Axel von Criegern 2019
#Zu meinen Blechengeln vergl. art77blog.axel-von-criegern: Wie geht Kunst? Edition cantz, 2019 , S.208/209 „Motivation- a note on Christmas angels“

English Summary
I early practiced doodling on paper while looking with one eye at the tv-screen. This night I decided to start drawing on aluminium. I had shaped a little angel from a sheet of aluminium and now it was my job to design details with a fineliner. After a while I realized that the face and hairstyle of the small creature became more and more similar to the ladies from the „fin de siecle“, which were acting in the soap „Grand Hotel“,which I watched very superficial on tv. Today I can imagine that even the design on the backside was influenced by the dark side of the story with a lot of intrigues and crimes.

„Bodenhaftung“ (art77blog.axel-von-criegern.de Nr 209)

„Kleine Übung zur Bodenhaftung“, Grafitstift,Tusche,Aquarell; 11×13 cm.©️Axel von Criegern 2019.

Letzte Woche hatte ich meine Krise im Zusammenhang mit der Doppel-Ausstellung #„Wie geht Kunst?“ erwähnt. Leider war der Erfolg meiner „Retterin“ nicht so durchschlagend, wie ich dachte. Wie sollte es jetzt weitergehen? Eine verheißungsvolle Perspektive bot die Arbeit mit plastischem Material- Figuren, Gruppen, Bühnen, Reliefs. Ich war skeptisch, ob das als Orientierung ausreichen würde. Zurück zu Grundlegendem: wo bin ich in der Kunst verankert? Das ging nahtlos in die Frage nach der Verbindlichkeit, linearer Entwicklung und Systeme der Kunst über. Das bringt lebenslanges Kunst-Lernen wohl so mit sich. Einer der heute klar erkennbaren Knotenpunkte der Entwicklung der jüngeren Kunst war der Beginn dessen, was man später #Kubismus nannte. Denkwürdig die Zusammenarbeit von Braque und Picasso in #l‘ Estaque; die neue Architektur des Bildes, grobe, aber stabile Elemente, Erdfarben, der Verzicht auf Perspektive, aber auch der Verzicht auf Autorenschaft. Beim Zeichnen spürte ich wie dieser Ansatz für meine Übung zur Bodenhaftung an Bedeutung gewann. Eine interessante Entdeckung machte ich bei #Roberto Calasso, dessen Buch „Der Untergang von Kasch“ ich gerade lese. Mein Thema der Orientierung in unruhigen Zeiten wird dort faszinierend mit vielen Blicken zurück und in die Zukunft am Beispiel der französischen Revolution und der Rolle Talleyrands behandelt. Angesichts der heftigen Brüche und Verwerfungen drängt sich die Frage nach Tradition, Konventionen, Riten, Umgangsformen auf .
#“Wie geht Kunst?“ #Kubismus #l‘estaque #Braque #Picasso #Roberto Calasso
Roberto Calasso, Der Untergang von Kasch, Frankfurt a.M. 2016

English Summary
My efforts to fight a crisis were not so successful as I had hoped. So I started again, asking myself were my base as an artist is. And making a small design I discovered a tendency to a kind of
cubism. Playing around with art I need from time to time get in touch with this base. I am not a late born cubist. It is the power of the coming up revolution of Picasso and Braque as we can study it in their works from 1904 to 1910. Those were painted with almost muddy colors in solid compositions.

Meine „Retterin“(art77blog.axel-von-criegern.de Nr 208)

„Bis zum Anschlag“ arbeiten kommt natürlich in einem langen Leben immer mal wieder vor.


„Meine Retterin“, Mischtechnik auf Papier ; ©️axel von criegern 2019

Bei dem Projekt der Doppelausstellung zum Thema #„Wie geht Kunst?“ habe ich zwar allen verkündet, dass ich mich übernommen hätte, hoffte aber bis zuletzt, dass das nicht stimmt. Trotz toller Hilfe war ich so fertig, dass ich mich an frühe Auto-Freuden erinnerte, wo Bremsscheiben zu Trümmern gefahren wurden. Ein Neubeginn war nötig. Ich wollte mich in jeder Hinsicht „dimmen“. Aber wie sollte das bei art77blog funktionieren? Miro‘ spukte durch meinen Kopf- entspannte, poetische Bilder. Pustekuchen!! Als ich mich an die Arbeit machte, lief alles anders. Auf ein dünnes Papier, dessen Körnung mir gefiel, trug ich satte, gelbe Acryl- Farbe auf und füllte allmählich fast die ganze Fläche. Wie weiter? In schwacher Erinnerung an Joan Miro‘ ein helles Blau hineinmalen, dann mit Linien weitermachen. Ein Gesicht tauchte auf. Der Ausdruck war furchtbar, ich überklebte es mit weissem Papier. Die Abrisse klebten auf der nassen Farbe. Jetzt waren „die Dämme gebrochen“. Nix mehr mit poetischer Beschaulichkeit. Jetzt wurde wie mit einer vertrauten „software“ gemalt-wie ferngesteuert. Mit dieser stämmigen „Maid“ kehrte Energie zurück! Sie wurde zu meiner „Retterin“, nicht Miro‘. Nun denn, auch gut.🙃

# Wie geht Kunst? Kulturhalle und Künstlerbund Tübingen, 18.Okt.-23
. Nov. 2019 (Künstlerbund nur bis 09.Nov!)

English Summary
It happened not the first time, but this time it was really hard. The two one-man-shows „Wie geht Kunst?“ had me totally exhausted. I felt burned out. After the opening night I decided to calm down my activities. The day before yesterday I had to start the friday post. I imagined a peaceful drawing or painting in the style of Miro‘. But there was no way of contemplation. In the moment when I painted a strong yellow on my white paper happened a strange thing. I felt somehow lost when a somehow familiar software began to grap and drive me. At a certain point I felt close to a good result. Now I slowed down, watched and controlled the painting and brought it to a somehow decent end. You won’t believe it, but now I felt much stronger than before!!

# See art77blog.axel-von- criegern.de: „Wie geht Kunst?“ edited by edition cantz, 2019

Später Groschen (art77blog.axel-von-criegern.de Nr 207)

„Dr Künschtler“ ©️Axel von Criegern 2019
Cornelia König-Becker vor der Petersburger Hängung©️Axel von Criegern

Immer wieder dieses sich Verrennen! Da ich die Galerie des Künstlerbundes Tübingen und gleichzeitig die nahe gelegene Kulturhalle bespielen konnte, dachte ich immer an zwei Ausstellungen, die irgendwie mit einander in Verbindung stehen sollten. Die kleinere Ausstellung , „Wie geht Kunst?“ sollte das Buch zu art77blog präsentieren, die grössere eine Art von Retrospektive mit dem Titel „lebenslänglich“. Als Verbindung sollte eine kleine Studier-Ecke dienen. Bücher und Aufsätze sollten das Konzept „mit und durch Kunst aufklären“ unterstreichen. Irgendwann fiel dann der Groschen: Benenne das ganze Ausstellungs-Projekt „Wie geht Kunst?“ Da ist alles drin. Fertig, aus, basta!

English Summary
I had the chance to show my work at the same time in two galleries just around the corner. One should present the book „art77blog.axel-von-criegern.de: „Wie geht Kunst?“, the other one a kind of retrospective titled „lifelong“. To underline the theory based art concept a „book corner“ was planned for the larger show. Almost in the last minute I realized that both shows were united under the title „How is art?“ (Wie geht Kunst?).
# art77blog.axel-von-criegern.de: „Wie geht Kunst?“ Edition Cantz, 2019


„Wie geht Kunst?“/ „How is art?“ One man show at Kulturhalle and Künstlerbund Tübingen. Opening 17.10. 19:00 h

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Aus der Dekonstruktion wächst immer wieder neues( art77blog.axel-von-criegern.de Nr.206)

Dekonstruktion bringt neues hervor , Mischtechnik ©️Axel von Criegern 2019
Zu diesem Bild muss ich die Entstehungsgeschichte erzählen.Es hat seinen Ursprung in der Aufnahme eines interessanten Schattens. Da die Aufnahme nicht so ausdrucksstark war, wie ich erwartet hatte, „dramatisierte“ ich einen Druck mit schwarzen Strichen. ( s. Art77blog, Nr. 20 4). Dadurch verschob sich der Charakter deutlich in Richtung Artefakt. Wie häufig empfand ich dieses Ergebnis als Sackgasse, zerschnitt es in Teile. Dabei versuchte ich die Teile so zu ordnen, dass zwei größere unruhige Formen die Mitte des neuen Bildes waren. In diese Komposition wirkten verschiedene Impulse , u.a. ein Fernsehkrimi hinein.
Schon seit den 90er Jahren habe ich mich sporadisch mit #Jacques Derrida und seiner Theorie der Dekonstruktion auseinandergesetzt. Gerade jetzt stiess ich im Internet auf einen Aufsatz zu #„Derrida und die Dekonstruktion“ aus dem philosophie Magazin Nr.3/2018 (https://philomag.de/derrida-und-die-dekonstruktion/ ), der mich faszinierte. Darin wurde eine positive Komponente hervorgehoben. Die Auflösung der eindeutigen Verbindung von Zeichen und Bezeichnetem schafft grundsätzlich Möglichkeiten für neue Kombinationen. Ich fand die Übertragung dieser These auf Bildprozesse sehr spannend!
Lit. Jacques Derrida, Grammatologie. (De la grammatologie, 1967) Frankfurt am Main 1974, Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1996(6.Aufl.)
Axel von Criegern: „Konzepte künstlerischer Auseinandersetzung. Erprobt an einem Bild aus dem 17. Jahrhundert“, in :Kunst +Unterricht, Heft 233, Juni 1999. S. 40-43. Dort nenne ich die 3 Schritte „Rekonstruktion, Dekonstruktion, Konstruktion“.

English Summary
I tried to fix a shadow of flowers at a wall with my iPhone- Camera. The result was not what I had expected. So I used a print to work over this photography to an abstract image. (S. art77blog, Nr. 204) After a couple of days I realized that I didn‘t like this picture and cut it in peaces. The dark cut out on a white paper was the beginning of a new composition. In a certain moment dramatic elements of a criminal movie slipped in the picture. This step by step developing from a shadow to a criminal story became for me an example of what Jacques Derrida had in mind when he said that from the deconstruction may rise the chance of a new meaning or start.


Art77blog | reflections of an artist

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Mein Freund Jan Steen (art77blog.axel-von-criegern.de Nr.206)

Oberes Bild: Axel von Criegern:„Mein Freund Jan Steen“ , Acryl a.Lw. 2019©️2019
Unteres Bild: Jan Steen (1626-1679): Abfahrt von einem Wirtshaus, Staatsgalerie Stuttgart

Jan Steen (1626-79) war genau zwanzig Jahre jünger als Rembrandt. Er gilt für künstlerisch weniger brillant, ist aber einer der beliebtesten Maler der Zeit. Er hatte einen hinreißenden Humor. Schon häufig wurde seine Nähe zum #Theater herausgestellt. Als ich begann mich mit Steen selbst künstlerisch auseinanderzusetzen, konnte ich diese #dramatische Ader in vielen Einzelheiten nachvollziehen. Nur bei einem Bild bin ich soweit gegangen, das Bild-Theater in #Sprache zu transferieren. Die „Abfahrt von einem Wirtshaus“ hängt in der Staatsgalerie Stuttgart. Meine kunstgeschichtlich-ikonologische Untersuchung dieses Bildes wurde 1971 in der Zeitschrift „Oud Holland“ abgedruckt. (Ich verweise auf das im September erschienene Buch „Wie geht Kunst?“ und das umfangreiche Veröffentlichungs- Verzeichnis). Bei allem Witz war Steen Moralist. Nur so lässt sich seine Auslegung der Wirklichkeit verstehen. So meine ich hinter der vergnügten Abfahrt das spätmittelalterliche Thema des „Narrenschiffs“ entdeckt zu haben. Ich führe vier „Rederijker“ (Rhetoriker) , wie die damals zwar schon veralteten , aber wohl immer noch beliebten dichtenden Handwerker hießen, ein. Sie sind es die das Bild als „Narrenschiff“ interpretieren. Sowohl die Erzähler als auch die Personen der Handlung wurden aus großen Aluminium-Blechen geschnitten und bemalt. Eine ganz besondere Theater-Kompanie. Sowohl die Figuren als auch der Text sind in dem 2003 in Tübingen erschienenen Katalog- Buch abgedruckt: „Dramaturgie eines Bildes. Auseinandersetzung mit Jan Steen (1626-79): „Abfahrt von einem Wirtshaus“ .(Staatsgalerie Stuttgart)(ISBN 3-933916-12-7).
English summary
As a very important
part in my art research, art teaching and art experience became the dutch painter Jan Steen after more than 50 years a real friend. Today I am sure,that his dramatic talent was his outstanding quality. Only once I transformed one of his paintings in a stage play in a burlesque Shakespear-Style. The characters were all cut out from large aluminum-sheets, bent and painted. A funny Theatre Company.( See above „Dramaturgie eines Bildes“2003…)