„Es ist der Klang…“ (art77blog Nr 227)

o.T. Mahagoni geölt, ©️Axel von Criegern 2020

Auf der HomePage des Geigenbauermeisters # Martin Schleske (Schleske.de) fand ich einen sehr klärenden Gedanken. Er nennt seine neuen Instrumente „Kunstwerke“ und betont dann aber
, dass das Kunstwerk nicht „die augenscheinliche Skulptur“ auf seiner Werkbank sei. Das eigentliche Kunstwerk sei vielmehr „der Klang, der in seiner Modulierbarkeit aus gut herausgearbeiteten Resonanzen schöpft.“ Das ist aus der Sicht des Geigenbauers nachvollziehbar, zeigt mir aber die Grenzen meines Projekts in scharfem Licht. Mir geht es nicht um Modulationen „aus gut herausgearbeiteten Resonanzen“, sondern um die „augenscheinliche Skulptur“. Von „gut herausgearbeiteten Resonanzen“ meiner Formen wird nie die Rede sein können. Wenn eine Form plastisch gut ist und im skulpturalen Zusammenhang ihren Platz findet, werde ich höchst zufrieden sein. Und wenn sie beim Klopfen erträgliche Resonanzen zeigt, sogar , beglückt lauschen. Aber dieses Glück bedeutete Apoll herauszufordern. Also Finger weg!

English Summary
On the homepage of a wellknown violin maker I found a helpful definition of ‚artwork’. Not the visible parts of a wellmade violin is the art work, but its sound. This is certainly not the art I strive for .

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