„Wie geht Kunst?“ (art77blog.axel-von-criegern.de Nr.199)

Erscheint Ende August in der edition cantz : #art77blog.axel-von-criegern.de: „Wie geht Kunst?“

Als ich für die Programmplanung der Kulturhalle Tübingen einer im Oktober/November dieses Jahres stattfindenden Ausstellung einen Namen geben sollte, schlug ich keck „lebenslänglich“ vor. Dabei hatte ich keine große Retrospektive im Kopf, was bei einer Geburtstags-Ausstellung nahe gelegen hätte, sondern meine Bindung an die Kunst seit der Schulzeit. Im Zusammenhang mit meiner Arbeit am art77blog und einer Buchveröffentlichung (s. Foto) änderte ich den Namen in „Wie geht Kunst?“ Dieser neue Titel geht entschieden einen Schritt weiter. Natürlich können Antworten auf diese Frage nur exemplarisch und aus der Sicht einzelner Kunst-Menschen gegeben werden. Aber da gibt es immer einen heißen Kern: Wir bestehen auf unserer Selbstbestimmung und sind doch überzeugt, dass es Minimal-Regeln für Kunst gibt. Diese Spannung ist wesentlich für die moderne Kunst. Sie ist der ‚Spielraum‘ nicht nur für die Kunst- Produzent*en, sondern auch für Betrachter*, Galerist*en, Kunsthändler*, Kurator*en und Kritiker*. Aus dieser Spannung heraus entstehen weltweit täglich Kunstwerke. Da kann man schon einmal fragen „Wie geht Kunst?“

English Summary
Asked to name a coming up one man show I chose the title „ lifelong“. I thought playing with ‚life punishment‘ matches the chaines of artists bound to their passion. Looking back to my reflections in „art77blog“ I decided to call it „How does art work?“. Of course it is a mockery, because we know that there is no answer to this stupid question. But I am influenced by my work with „art77blog“ and its weekly afforded reflections. And I realize how much we are bound to the never ending challenge of bringing together our ‚selves‘, the call for selfdestination
and the unstable esthetic laws.
Even the artists have to answer to this question- by their work.

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