„Belle epoque“(art77blog Nr 173)

„Belle epoque“. I-phone camera (©avc 2019)

Mir war ein Tulpenstrauss in einem delikaten Rosa aufgefallen, durch den ich auf ein Bild der jungen Malerin #Jagoda Bednarsky sehen konnte. Ich sah attraktive lineare und farbliche Entsprechungen. Die Aufnahme mit meiner i-Phone- camera war enttäuschend : nichts von dem ästhetischen Zauber, den ich verspürt hatte! Als ich über die Kamera wischte, erschien wie von Geisterhand eine zweite, unscharfe Aufnahme, obwohl ich
den Auslöser nur einmal gedrückt hatte. Und dieses Bild wars! Ich war begeistert. Dass Pompöse, Süßliche und Verschwommene entsprach meinen Erwartungen viel mehr als das ‚ gelungene‘ Foto. Es löste bei mir ein Rattern von Assoziationen und ein eifriges Wälzen von Bildbänden aus. Das ging von #Turner bis #Renoir und #Schiele und fokussierte sich auf die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Irgendwie ist es schon faszinierend, wie durch einen Fehler mein ursprüngliches, ästhetisches Erlebnis gerettet wurde!

I was fascinated by a bunch of tulips in front of a painting. The photo I took was disappointing- too superficial and no atmosphere. But for some reasons appeared a second „unsuccessful“ , blurred image; and this was exactly what I had hoped to get.


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