Bilder und Gehirn- Gehirn-Bilder? (art77blog. Nr.164)


Axel von Criegern:“Hirnbild“, 2018 ©️

In einem Gespräch über #LernMethoden, erinnerte ich mich an eigene, positive Erfahrungen mit dem sogen. #„Mind Mapping“ . Bei der Arbeit an einem Buch in den 90er Jahren haben mir Baum-Grafiken beim Aufbau von Unter-und Teilthemen sehr geholfen. Beeindruckt haben mich auch #„Mnemotechniken“, bei denen durch Vorstellen alltäglicher Räume und Einrichtungen komplizierte mathematische Zahlenfolgen u.a. gemerkt werden können. Da ich gerade an obigem Bild arbeitete, gingen meine Gedanken dahin, das Aquarell als bildgewordenen Niederschlag von Gehirn-Aktivitäten zu verstehen. Aber was wäre das dann? Mit Vernunft hat es nichts zu tun. Höchstens dass auf bekannte, vernünftige Abläufe reagiert wird- und zwar „unvernünftig“. Eher vielleicht mit Erkenntnis. Aber die bliebe auf die Wahrnehmung und Deutung im Rahmen des Bildes beschränkt. Soll man sich also mit der Theorie der #unterschiedlichen Gehirnhälften abfinden, die der rechten Hälfte Bilder, Gefühle und andere nicht aus der Vernunft geborene Produkte zuschreibt? Egal wie man das sehen will, fest steht, dass diese „unvernünftige“ Seite unseres Gehirns wahrscheinlich die erheblich produktivere ist. Da gäbe es jetzt viel weiter zu denken, auf jeden Fall aber ist das Lernen und Forschen in diesem Bereich Pionierarbeit! Und zu meinem Bild noch eine Nachbemerkung. Besagte Gedanken, die mich seit Beginn dieser Woche heimsuchten, hatten die Wirkung, dass ich aufmerksamer und entschiedener an diesem Bild arbeitete. Ich habe geschnitten, wieder zusammengefügt und überarbeitet. Obs dem Bild geholfen hat, weiß ich nicht, mir aber schon.

English Summary

There is a hole bunch of theories about learning and knowledge. Many  of them operate with images. But their use is auxiliary, they support ratio. I mean that we should not neglect the fact that the brain is the origin of these helpful pictures. But on the other hand the brain works obviously much more complex when it comes to artworks. There is still a lot to learn and reseach in this part of reality and brain. Studying art is certainly a way to learn more about this. 

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„Du bist ein Clown!“ (art77blog,Nr. 163)

…sagte meine jüngere Schwester zu mir. Das war nicht böse gemeint, vielmehr sah sie mich so. Sie hat damit meine frühe Neigung zum ‚daneben‘ und ‚außerhalb‘,zur Groteske und zum Spiel getroffen. Zur Neigung Konflikte durch Lachen oder komische Vorschläge zu entspannen. Lange Jahre ließ ich keinen Zirkus aus; meine erste Liebe dauerte nur ein paar Tage, trug ein glitzerndes Kostüm und wir machten uns durch den Zaun neben den Raubtierkäfigen ‚schöne Augen’. Wenn eine Band auf der Straße spielt, bin ich auch heute noch dabei. Gut, oft sehe ich komisches, wo andere gar nichts besonderes bemerken und Witze liebe ich, auch wenn ich sie nur ganz selten nacherzählen kann.

Vor ein paar Tagen habe ich einen Film im Fernsehen gesehen, der meine Bereitschaft zu lachen, allerdings arg strapaziert hat. Bruno Dumont hat in „Die feine Gesellschaft“ (2016) eines der großen Themen der Bühne und des Films , mit einem neuen Akzent bereichert. Super Besetzung, viel Clownerie, Absurdes, Parodien, Märchenhaft-Groteskes. Ich musste mich anfänglich  vor Lachen krümmen(s. meine Skizzen). Und dann?  Jede Clown-Nummer, die über zwei Stunden geht, endet zwingend in gequältem Lachen. Wenn die erste Salve an Gags verschossen ist, wenn man die Typen und Figuren genügend gewürdigt  hat, wird’s schwierig. Bei Dumont wurden die guten Schauspieler im Wiederholen von Stereotypen verschlissen. Wohl wissend , dass noch etwas aus dem Zylinder gezaubert  werden muss, waren dann die zur Gesellschafts- Komödie gehörenden Armen auch noch Menschenfresser! Das könnte komisch sein, wenn es Vorurteile der „feinen Gesellschaft“ auf die Schippe nehmen würde, dazu war es aber zu Horror-realistisch gedreht. Damit war das kritische Potential  einer ‚höfischen‘ Komödie eines Molière oder Goldoni, der Commedia dell´ Arte oder der Opera Buffa auf Kosten des  absurden Gruseleffekts verschenkt. So gab es dann auch keinen Sieg der unteren Schicht dank bodenständiger Klugheit und List, sondern nur ein Aufhören des Films nach letztlich ermüdenden zwei Stunden und zwei Minuten. Ende des ‚Dramas‘. Das war Stoff für eine #Komödie: „Die Komödien-Killer“. Für mich sind Komödien Bauch- und nicht Kopfgeburten.Sie können gar nicht ‚klamaukig‘ genug sein. Dafür stehen bei mir der Wachtmeister Dimpfelmoser, die Commedia dell‘ arte , aber auch „Ein Fisch namens Wanda“,  und  „Some like it hot“.

Lit. Sehr informativ und hilfreich sind die Artikel unter „Komödie“ in Wikipedia.

Watching a french Comedy-Movie ( Ma Loute, Die feine Gesellschaft) I couldn‘t laugh so happy as I am used to.  The characters were ok. Some good slapstics. The plot focussed on the wealthy people The poor were man-eating monsters. I didn‘t find this amusing at all , missed the typical tension and found the second half boaring.

 

Nervig oder beruhigend? (art77blog, Nr. 162)

Axel von Criegern: „Alles gut“, 2018‘ Aquarell, 25x17cm ©️

Der Bildtitel nimmt Bezug auf die entspannte Situation nach der angespannten Arbeit der vergangenen Woche: „ So was von verrannt“ (Nr. 162). Ein oft praktiziertes Ritual: Innerlich und äußerlich zurücklehnen und ohne Ziel ein Blatt füllen. Es entstehen Zeichen, die einmal mehr an Schrift, ein andermal an Figuren und Gegenstände erinnern. In wachsendem Maße wird jetzt auf den #„Swing“, die lockere Verbindung der Elemente geachtet.: Farb-Spiel, Richtungen, Zwichenräume, Schatten u.a. Mögen frühere Beispiele bereits in der Studienzeit zu finden sein und in meiner Druckgrafik der 70er Jahre vorkommen, gereift ist diese Bildformate erst in den 90er Jahren. Ein Vergleich mit zwei Verwandten Arbeiten, die 13 Jahre früher entstanden sind, zeigt zwei Ausprägungen. Die eine ist das offene „Schrift“- Bild, die andere die Anordnung der Zeichen in Registern, die zugunsten der Ordnung etwas steifer wirkt und Motive bündelt und hervorhebt.          

Manchmal packt mich eine gewisse Enttäuschung darüber, dass ich mich auf uralten Pfaden bewege. Spätestens als mich einFreund einfühlsam auf die #Kontinuität als Wert hinwies, war ich wieder versöhnt. Allerdings weiß ich, dass dieses neue Wertbewusstsein nicht von Dauer sein wird, aber dadurch lasse ich mich im Moment noch nicht nerven.

English Summary

I was often disappointed realizing that a drawing, painting or sculpture looked like something I made 20 or more years before. Stillstand or evolution?!! Lately a good friend of mine told me that this could as well mean „continuity“. Sounds much better, doesn‘ it?

„So etwas von verrannt!“ (art77blog, Nr. 161)

 

Axel von Criegern „Ungewolltes Glasfenster“ 2018, Aquarell, 30×22 cm ©️                                                                                       Leider kommt diese Selbsterkenntnis immer erst hinterher. Und der Ärger ist besonders groß, weil die Falle selbst gestellt wurde. 

„Ungewolltes Glasfenster „ Skizze, Grafit

Ausgang war mein ewiges Spiel mit ‚flächig‘ und ‚räumlich‘. Mit Grafit habe ich auf einem gerade vor mir liegenden, rauhen Aquarellpapier zu ‚Figur‘ im ‚Raum‘ skizziert.Eine gewisse Tiefe, wollte ich haben, aber keine Zentralperspektive, also eine Art #‚fraktaler Raum‘. Ich denke, das kann man an der Skizze ablesen. Ein paar Wischer schufen Atmosphäre und verbanden die einzelnen Teile (Motive) zur Illusion eines Raumes.

„Ungewolltes Glasfenster“, Zwischen-Zustand

Das war der Auslöser dafür mit verteilt gesetzten Aquarell-Flächen das Gewebe (Textur) dichter und spannungsreicher zu machen. Jetzt nahm das Drama seinen Lauf. Die Farbe machte die Raum-Illusion wieder ‚platt‘. Anstatt nun das Bild mit Raum-Farb-Akzenten ‚offen‘ zu lassen, verstärkte ich die grafischen Akzente und betonte wenige Tiefen-Linien.Die Falle schnappte zu.

Um dem erkennbaren Auseinanderfallen der Komposition entgegen zu wirken, benutzte ich die schwarzen Linien als Klammern. Natürlich fielen mir dabei Glasfenster mit ihren Bleiruten ein. Zeitlich liegen Adolf Hölzels Glasfenster vom Beginn des letzten Jahrhunderts nahe. Aber das war nicht das, was ich gewollt hatte. Es ist ein Bild geworden, das ich am liebsten #aufschneiden würde, um mich aus der Falle zu befreien. Vielleicht sehe ich die Sache aber in ein paar Tagen auch anders…

English Summary 

I made the bad experience of  running into a selfmade trap. Instead of an airy , breathing space I created a  rigid design similar  a stained glass window. O.K. that happens.

Internet- Identität (art77blog Nr.160)

Kleine Blecharbeit, 2018. Aluminium und Acryl. ©AvC

Gestern las ich in einem amerikanischen Blog von einem „Cam Girl“ und seiner Auseinandersetzung mit ihrer Präsenz im Internet- ihrer „Internet Identity.“ Obwohl es zu „art77blog“ mit der wöchentlichen Bearbeitung eines Themas in Wort und Bild eigentlich überhaupt keine Ähnlichkeit gibt, ging mir das nach. Denn diese Arbeit, die mich jede Woche vor neue, große Herausforderungen stellt, hinterlässt mit Sicherheit Spuren. Es tut gut in Momenten des Selbstzweifels im Atelier auf aktuelle, unverkrampfte Werke zu stoßen. Spuren gibt es sicher ,aber wenigstens noch keine, erkennbar veränderte Identität.

English Summary 

In an american blog I read about the experiences of a Cam Girl and her reflections on her Internet Identity. My blog „art77blog“ is quite a different job; but nevertheless i started to imagin an Internet Identity. Fortunately I find in my studio recent works that are far away from any Internet troubles.

 

Digitale Kunst und ästhetische Forschung (art77blog Nr 159)

    Axel von Criegern:“Dimensionen“ 2018. 22x18cm, Farbstifte.

Mit Hilfe eines alten Rahmens und Anlehnung an den älteren Porträt-Stil, wurde das mit einem Agorithmus und ohne menschliches Eingreifen entstandene Porträt eines „Bel’ami“ bei Christie‘s für 380.000€ versteigert. Faszinierend wie 3 junge Männer die Maschine so programmiert hatten, dass sie aus den Datensätzen von 15.000 echten Porträts ein Fake-Porträt a la Kunst um 1800 produzierte. Bestechend aber auch die Reaktion des Marktes.Aus historischer Sicht bewegt sich der Fall im Graubereich der Medien-Einführung und erinnert an „Geisterfotographie“, handkolorierte Porträtfotos, oder Retuschen von Gruppen-Aufnahmen.

Demgegenüber kommt mir mein Interesse an der ästhetischen Bedeutung digitaler Möglichkeiten äußerst bescheiden vor. Es knüpft  an meine künstlerischen Konzepte (Spiel, Offenheit, Serialität, Text-und Bildverknüpfung, Dramatik) an und drängt mich zum Erkunden neuer -auch digitaler- Dimensionen..

Mein jüngstes Beispiel begann auf einem aus vielen Erfahrungen vertrauten Spielfeld. Während beim abendlichen  ‚Paar-Fernsehen‘ mehr oder weniger belangloses Zeug zu sehen , bzw. zu hören war, entstand auf meinem Bibliotheks-Tisch ein Blatt mit Haken, Bögen und Punkten. Sozusagen als Vorgriff auf weitere Schritte  fügte ich noch in der Mitte ein paar Farbakzente mit Buntstiften hinzu. Am nächsten Morgen betonte ich diese Mitte und festigte im Gegenzug auch die umgebende Fläche mit grafischen Zeichen und Farb-Ecken, ohne die Zentrierung aus den Augen zu verlieren. An dieser Stelle meinte ich von meinen Erfahrungen mit der digitalen Zeichnung profitiert zu haben . Es war als ob sich eine Tür zu neuen Räumen öffnete, ein „Interface“ zwischen Augen, bzw Hirn und noch nicht erkundeten, ästhetischen Räumen. Dieser offene Raum hat für mich deswegen große Bedeutung, weil ich zuvor gerade bei Arbeiten im Bild-Schrift -Bereich (# Vor-Schriften/Vor-Bilder 1996) häufig die Enge bedrängte. Jetzt ahnte ich beim Zeichnen eine neue ,weitere Dimension, die es zu erforschen reizt.

English Summary

The breaking news of a portrait made by AI made me reflect my own poor progress in aesthetic research. But I am convinced to learn from the development of machine- intelligence and-creativity.

 

 

„Bleib auf dem Teppich!“(art77blog Nr 158)

Meine aufklärerischen Absichten haben mich in letzter Zeit dazu verführt, die Hirntätigkeit über alles andere zu stellen. Das wurde meinem ursprünglichen Anliegen nicht gerecht. „Art77blog“ habe ich aus dem Bedürfnis begonnen, meine  Gedanken zu künstlerischen Produkten und Prozessen zu dokumentieren- synchron, kalendarisch, aktuell. Bild und Text verschmelzen in der Form des wöchentlichen blog-posts zu einer  dualen Einheit. Sie werden in der Mediensprache zum besonderen „Format“. Anders als bei den üblichen Bildpräsentationen treten im „art77blog“  Bilder nur in dieser Dualiät auf. Das meine ich mit „Bleib auf dem Teppich“. Ich habe früher schon angedeutet, dass ich mir sogar eine neue Kunstform vorstellen kann. Falls das so ist, haben die social media daran ihren Anteil. Interessant oder?

English Summary

In the last weeks I was so fascinated by the importance of brain activities, that I forgot how important the dualism of image and text is. I finally reflect the special part of social media in and for art77blog. 

Schritte ins Unbekannte/ First steps in space ( art77blog,Nr.157)

©Axel von Criegern, 2018

 …beschreibt mein Gefühl jedesmal wenn ich auf dem Bildschirm zu zeichnen beginne: Unsicherheit wohin der erste Strich führt und Neugierde. Dann kommen natürlich die von traditionellen Bildern vertrauten Entscheidungen. Aber alles ohne festen Boden , ohne Horizont. Dafür aber das ‚Humboldt’ -Gefühl einer verheißungsvollen, auf ihre Erforschung wartenden Welt .

Notizen zum Thema ©AvC ,2018

p.s. Für mich ist das die Fortsetzung meiner Versuche die 2-dimensionale Bildfläche aufzubrechen.

Aquarell und Papierschnitt, ©avc 2018

English Summary

Maybe that my attempts to enlarge my 2-dimensional work in further dimensions makes me sensitive fore the digital world. Intuition tells me that there must be a plenty of new spacial experiences. But it is still like trying first steps in an unknown reality.

#Eine Skulptur mit aufgemalter Betrachtungsanleitung“.(art77blog Nr.132); #„Jan Steen (1626-1679) und das Blech“ ( art77blog, Nr. 113); #„Raum und Bildraum“ (art77blog,Nr.100)

Wabi Sabi ( Art77blog Nr.156)

Bei meinen Holzskulpturen sind der innere Raum und der Mantel gleich wichtig. Schalenformen werden mit Stechbeiteln ins Holz gehauen. Das Problem sind die Übergänge von Außen nach Innen. Vor kurzem wurde ich durch Japan-Freunde an die Wabi Sabi genannte ästhetische Lehre herangeführt. Zwar habe ich mich wiederholt mit dem Zen beschäftigt, aber erst jetzt wurde mir klar, dass es sich bei Wasi  Sabi um eine breite, sehr wirksame ästhetische Strömung handelt.

Im Fall der aktuellen Arbeit an einer Skulptur aus Olivenholz ging es allerdings nicht um Asymmetrie, Materialbewusstsein, schönen Verfall, kalkulierte Unvollkommenheit , sondern das Problem der Harmonie von  Innen und Aussen. Im Sinne des europäisierten Wabi Sabi ( Z.B. Axel Verhooven u.a. Apostel des Unvollkommenen, „InFinitum“) hätte ich möglicherweise die grob gehauenen Schalen als unvollkommen belassen können . Das geht aber nicht bei mir. Im Gegenteil erwärmte  ich mich dafür die Schalenränder geschmeidig, wie natürlich, in die Schale übergehen zu lassen. Das war eine gute Erfahrung – ob Wabi Sabi oder nicht.

Lit. Leonhard Koren, wabi-sabi für Künstler, Architekten und Designer: Japans Philosophie der Bescheidenheit. Wasmuth 1994

English Summary

There is a strong impact of Wasi Sabi (traditional japanese aesthetics ) on european art, architecture and design. Sometimes as simply decoration. I received from this Zen aesthetics a special kick while finishing a wooden sculpture.

 

 

Es gibt nichts Aufregenderes als das Entstehen von Kunst. (art77blog.Nr. 155)

Bild 1: Blick auf das Wilhelmstift mi Hauptportal und Lange Gasse. Graffit auf Bütten , 201 8, ©abc 2018

Bild 2: Blick auf die Gartenseite. Erweiterung der Perspektive. Grafit auf Bütten©️avc 2018

Bild 3: Leute, die vorbeigingen ( Entspannung, sehr warm); Grafit auf Bütten; ©️avc 2018

Bild 4: Rückkehr zum Ort des Verbrechens um Details festzuhalten. Grafit auf Bütten©️avc 2018

Ob meine künstlerische Arbeit oder die anderer, wenn eine Arbeit als fertig verstanden wird, ist die Spannung raus. Das hat nichts mit der Qualität zu tun.Das fiel mir beim Blick in mein Skizzenbuch auf, in dem die Annäherung an das Bild „Wilhelmstift“ festgehalten sind.

English Summary 

Very often  I find the approach to a an art- challenge much more exciting then the solution, the „work“ itself. Of course you may say: depends…