Endet das #Anthropozän? (art77blog Nr 178)

Skizze nach dem Besuch der Ausstellung „Ed Atkins. Ye Olde Food“ im K21, Düsseldorf

16. März, K21 Düsseldorf: Meine erste Begegnung mit einem Werk des 1982 in Oxford geborenen Künstlers #Ed Atkin hat in mir ziemlich viel aufgewirbelt. Mit seinen #Computer-Animationen schafft er einen neuen, fiktiven Menschen, der nur noch sehr künstlich mit uns verbunden ist. Ich erinnerte mich an #Bruce Naumans #Video-Installation bei der #Documenta IX, 1992, mit den nach unten hängenden Köpfen und ihrem verzweifelten Geschrei. Der Schritt ist ein gewaltiger: Nauman stellte seine wirklichen Menschen in besondere Situationen und filmte sie in besonderer Weise. Atkins #„morpht“ seinen Menschen ausgehend von der Struktur seines eigenen Körpers und lässt diesen #‚homunculus‘ in verfremdet erfundenen Situationen agieren. Menschen jenseits und ‚nach’ der Natur. Die Entwicklung von 1992 bis 2019 lässt an grössere Zusammenhänge denken: an das beginnende Verständnis des #menschlichen Körpers als #Objekt der Wissenschaft, das letztlich zur #künstlichen Befruchtung, #künstlichen Organen bis zum #Klonen führte. Dazu gehört auch die Auslagerung des Gehirns in die ‚#künstliche Intelligenz‘, die Entwicklung von #Robotern als Ersatzmenschen für alle denkbaren Tätigkeiten und Bedürfnisse. Ich werde das Gefühl nicht los, dass #Medienkünstler wie Atkins uns Einblicke in eine Zukunft gewähren, die nur noch die leere Schale dessen ist, was einmal der Mensch war. Ein Blick in das #Post- Antropozän, eine Zeit, in der der Mensch nicht mehr die gestaltende Kraft ist. Dann muss auch #Google( „wir wissen…‘) neu erfunden werden.

When I saw the show „Ye Old Food“ with a video installation of the 1982 Oxford born artist Ed Atkins, I felt very upset and impressed. I remembered a video installation of Bruce Nauman at the Documenta IX 1992. A huge difference! And I thought about the development of mankind from the beginnings of science up to robots and AI. Are we moving right to the end of the „ antropozän“?

Kunst- „Klopperei“ (art77blog Nr.177)

Axel von Criegern: „Burg“; Alu-Blech, Acryl-Farbe 2018/2019
Axel von Criegern: „Klopperei“, Feder, Aquarell, iPhone
Axel von Criegern: „Kunst-Klopperei“, 2019; Feder, Aquarell, 40×30 cm

Am 27. April 2018 habe ich gepostet:#„Ein geometrisches Blechrelief entsteht“ (art77blog Nr 131). Aus der Reihe meiner Blecharbeiten ragte diese Arbeit wegen ihrer Strenge heraus. Das beschäftigte mich immer wieder. Vor ein paar Tagen habe ich damit begonnen, das Blech mit einem schwarzen Marker zu bezeichnen. Sofort spürte ich die Lust über alle Formen und Höhenunterschiede weg zu zeichnen. Ich erinnere daran, wie ich schon mehrfach auf das Vergnügen verwiesen habe, ein #Raster mit Zeichen und Farbe zu animieren. Vergleichbar bin ich auch hier verfahren. Irgendetwas fehlte aber noch. Ich fand eine Kiste mit alten Spielzeug-Figuren und spielte drauf los. Eine wilde „Klopperei“ brach aus. Und dann erinnerte ich mich an Experimente, die ich zu Beginn des Kunststudiums gemacht hatte: Aus Abfällen eine #Bühne zu bauen und die dann abzuzeichnen, bzw abzumalen. Fotografien von der „Burg-Erstürmung“ führten auch diesmal dazu, eine kolorierte Zeichnung anzufertigen.
Zwei Dinge fallen mir selbst auf . Das eine ist diese Lust am #Narrativ, das die formale Struktur belebt und ihr ihren eigntlichen Sinn gibt. Das andere ist der kleine Maßstab und Modell-Charakter meiner Versuche. Ich habe nie die Umsetzung in grössere Dimensionen gesucht. Selbst hier war mir das Spiel wichtiger als die Realität!

I love to explore art as a large playground. This time it happend on two levels. On the first one I shaped a geometric relief from an aluminium-sheet. I pushed myself to a certain rigidity and the result was not as bad. (See art77blog Nr 131). After a while I became bored and worked over this plain and „empty“ piece of metal with colours. Now it looked somehow like a castle. When I found a box with toy -figures I arranged an assault. The whole thing endet very peacefully in a watercolour -sketch.

Ein sehr besonderer Bildbereich ( art77blog Nr 176)

„Schutzpatron“, Photoshop Fehldruck, Unikat 2008

Beim Ausdrucken einer Computer-Zeichnung schaute unten rechts der Ausschnitt eines alltäglichen Fotos heraus. Ich habe keine Ahnung, wie das passiert ist. Gewollt ist es jedenfalls nicht und das Foto stammt auch nicht von mir. Und letztlich weiß ich auch gar nicht warum ich den Fehldruck aufgehoben habe.

Bei #Maks Dannecker stiess ich vor kurzem auf den Begriff der #„besonderen Bildbereiche“. Da geht es um alle Arten von Zufällen, Fehlstellen, die ich bisher als wertmindernd eingestuft hat. Und ich begann meinen Fehl-Druck aufmerksamer zu betrachten. Meine #Wahrnehmung änderte sich: Das Stück Fotografie bekam ein eigenes, ästhetisches Gewicht, nicht mehr als absurde Störung, sondern als möglicherweise zugehörig. Bekam dadurch die Farborgie nicht erst ihre volle Wucht? Ich sah helle Fußstapfen, die von den Schuhen der Lichtfigur stammen könnten (der Himmel zwischen den Baumkronen). Dann noch die passgenauen Bildkanten ! Das ganze war plötzlich kein Katastrophen-Druck mehr, sondern eine gezielte, meisterhafte Pointe! So absurd das klingt, dürfen wir etwas nicht vergessen: die Geschichte der Kunst ist auch eine #Geschichte der Wahrnehmung. Was wir gegenwärtig als mehr oder weniger überzeugende Neuheiten feiern, sind aktuelle Belege dieser Veränderungen. Damit ändert sich auch das System der #Werte. „Richtig“ und „falsch“ gibt es spätestens seit Cezanne nicht mehr. Wir reagieren auf die künstlerisch-ästhetische ‚Stimmigkeit‘. Diese erschöpft sich aber längst nicht mehr in Harmonie und Schönheit. Die Frage erhebt sich: wer setzt dem ‚everything goes‘ Grenzen? Sieht man einmal vom Markt ab, dann kann die Antwort nur heißen : wir selbst- mit unserer Sensibilität,unserer Toleranz, Bildung und – unserem Anspruch. Wir sind gefordert hellwach am laufenden Kunst-Diskurs teilzunehmen. Schließlich geht es um unsere ureigenen Belange. So gesehen ist die spektakuläre Inszenierung der Selbstzerstörung eines Bildes von #Banksy im Rahmen einer Auktion ein drastischer Verweis auf einen besonderen Bildbereich und neue Dimensionen des „Bildes“.

Besondere Bildbereiche“. Böblinger Kunstverein. 17.03.- 07.04.2019 Ralf Bittner, Angelika Blas-Bolsinger, Axel von Criegern, Thaddäus Hüppi, Sibylle Möndel u.w. Konzept:Maks Dannecker

‚Besondere Bildbereiche‘ refers to artworks that are usually underestimated on behalf of some damages or not satisfying performance. This post asks for a re-eveluation, a different perception of such works.

Ekstase: Ich und …( art77blog Nr 175)

Der Verfasser vor dem Video einer der jugendlichen Tänzerinnen in der Installation „The Krazyhouse(Megan, Simon,Nicky, Philip,Dee), Liverpool,UK,2009“ von Rineke Dijkstra. Kunstmuseum Stuttgart, 23.2.2019 ©️AvC

Eine Beobachtung Besuchder Ausstellung „Ekstase“ im Kunstmuseum Stuttgart: Beim Abschreiten der Exponate einer enzyklopädisch konzipierten Ausstellung von imponierenden Dimensionen kam
ich mir nach 2 Stunden zunehmend fremd vor. Meim letzter Raum war die Installation „Krazyhouse“ von R. Dijkstra. In einem dunklen Raum, auf weißem Grund einer Projektion , die filmische, lebensgroße Aufzeichnung einer tanzenden Jugendlichen. Zu Beginn schien sie sich ihres Einzelauftritts bewusst uu sein. Dann versprühte sie hingerissen pure Lebensfreude. Auf einer weiteren Projektionsfläche erschien danach eine andere junge Frau. Sie führte robotische Arm-Bewegungen aus, die den schlaksigen Körper wie #Elektroschocks trafen. Plötzlich war ich nicht mehr „mitgerissen“, sondern eine Art von #Voyeur, der kühl den hier exponierten Körper fixiert; eher entsetzt als berührt angesichts eines #kulturanthropologischen Phänomens. Meine Fremdheit wuchs. Als Beleg meiner Zeugenschaft nahm ich das Selfie vor dem Video der tanzenden Frau auf: „ich war dabei“! Von dem Foto bin ich insofern begeistert, als es mich Lügen straft: Ein alter Knöterich vor dem Bild einer ausgelassenenen und vergnügten, , jungen,selbst in der Ekstase triumphierend schön geschminkten, selbstvergessenen Frau -aus einer #Kosmetik-Werbung. Aber das Auseinanderdriften von erinnertem Erlebnis und Fotobeweis ist ein anderes, spannendes Thema.

I visited a show at the Stuttgart Kunstmuseum with the title „Ekstase“ (ecstasis). Three curators had done a fantastic job. A show of encyclopedic dimensions. After two hours I felt like an alien. To bring me back in the party I made a selfie right in front of a hip hop dancing girl in an video installation of Rineke Dijkstra. Now I really looked like an alien. Don‘t I?


Kindliche „l‘art brut“ (art77blog, Nr.174)

O.T. Mädchen , fast 3 Jahre, Wachskreiden

Als ich dieses Geburtstagsgeschenk des kleinen blonden Engels für die Großmutter sah, durchfuhr mich ein ‚heiliger‘ Schrecken. Das kleinformatige Bild war wie ein Wirbelsturm in der Gruppe bemühter Aufmerksamkeiten. Als ich sie in typischer #Erwachsenen-Manier fragte, ob das links eine „Tulpe“ wäre, antwortete sie sehr entschieden : „rot“. Eigentlich hätte ich es ahnen müssen, dass hier eine junge Künstlerin nicht gelernte Begriffe in Bildzeichen übersetzt, sondern eine ureigene Bildsprache spricht. Natürlich wollte ich zuerst einen gelb-roten Blumenstrauß in einer Vase,mit #kindlicher Expressivität gemalt, gesehen haben. Erst dann wurde mir klar, dass die wuchtigen, diagonalen Balken und die sie kreuzenden Krakel, die über die runden Formen in der Mitte gelegt waren, ein eigener Text waren.
Es ist legitim unsere Lesegewohnheiten auch hier anzuwenden: wenn schon nicht Blumenvase, dann : ein großer Vogel stürzt sich mit geöffnetem Schnabel auf das Rot. Die am ehesten angemessene Form ist aber wohl die vorurteilsfreie ‚Lektüre’: die variablen gelben, fliegenden Kringel, die blaue Wolkenschleife und überhaupt dieser schmale Streifen mit dem Rot im Zentrum, der höchst energische Strich und die fast wütende Furchung des Papiers über das ganze Format, die hoch aufgestellten ,Feden‘ auf dem ‚Rücken‘, die schwungvollen, hellen Kurven auf den tiefschwarzen Balken, die eleganten ‚Schwanz‘- Kringel und das kleine , bizarre Wesen rechts davon.
Von #l‘art brut spreche ich nicht wegen der häufig zitierten kunsthistorischen Verwandtschaft, sondern wegen der hier spürbaren bildnerischen Unmittelbarkeit. Das materielle So- Dasein steht über jeder Bedeutung und Erzählung. Das Mädchen kennt zwar die Blumen-Namen noch nicht, aber sehr wohl die Bedeutung des Rots für ihr Bild. 
Warnung : Die Vorliebe für die #Farbe schwarz beim Malen hat hier nichts mit Depressionen oder Ängsten zu tun! Sie spricht für Monumentalität und Ich-Behauptung.

„Belle epoque“(art77blog Nr 173)

„Belle epoque“. I-phone camera (©avc 2019)

Mir war ein Tulpenstrauss in einem delikaten Rosa aufgefallen, durch den ich auf ein Bild der jungen Malerin #Jagoda Bednarsky sehen konnte. Ich sah attraktive lineare und farbliche Entsprechungen. Die Aufnahme mit meiner i-Phone- camera war enttäuschend : nichts von dem ästhetischen Zauber, den ich verspürt hatte! Als ich über die Kamera wischte, erschien wie von Geisterhand eine zweite, unscharfe Aufnahme, obwohl ich
den Auslöser nur einmal gedrückt hatte. Und dieses Bild wars! Ich war begeistert. Dass Pompöse, Süßliche und Verschwommene entsprach meinen Erwartungen viel mehr als das ‚ gelungene‘ Foto. Es löste bei mir ein Rattern von Assoziationen und ein eifriges Wälzen von Bildbänden aus. Das ging von #Turner bis #Renoir und #Schiele und fokussierte sich auf die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Irgendwie ist es schon faszinierend, wie durch einen Fehler mein ursprüngliches, ästhetisches Erlebnis gerettet wurde!

I was fascinated by a bunch of tulips in front of a painting. The photo I took was disappointing- too superficial and no atmosphere. But for some reasons appeared a second „unsuccessful“ , blurred image; and this was exactly what I had hoped to get.


Der Pelikan ( Nr. 172)

Der Pelikan hackt mit dem Schnabel die Brust auf und ernährt mit dem Blut seine Jungen. Photoshop Zeichnung ©️Axel von Criegern

Im Rahmen von Studien zur Ikonografie des Hl. Martin von Tours ( s. Art77blog, Nov. 6, 2016) stiess ich auf ein befremdliches Symbol, das bereits im frühen Christentum vorkommt. Der #Pelikan, der mit dem Schnabel seine Brust aufreißt, um #mit dem Blut die Jungen zu füttern, wird ganz grob gesagt, dem Opfertod Christi gleichgesetzt. Dass ein solches Symbol auch als Firmenschild einer Apotheke im ausgehenden Mittelalter verwendet wurde, schien mir da nicht ausgeschlossen.
Pelikan füttert Junge. Relief ca 1569 an der W. Mayerschen Apotheke in Tübingen. ©️AvC 2019

Die Apotheke steht nun seit vergangenem Jahr leer. Der in der besten Lage eingestufte Standort mit entsprechenden hohen Mieten, die städtische Gewerbeordnung und die strengen Auflagen des Denkmalamtes sowie der Sitz der Erbengemeinschaft in Hamburg scheinen einer Wiedervermietung nicht förderlich. Vielleicht schaute ich mir deswegen dieses Kleinod spätmittelalterlicher Gewerbearchitektur noch einmal genauer an.
Auf dem Relief über der Tür hatte der Pelikan aus dem Sack unter dem Schnabel einen Fisch geholt um die Jungen zu füttern. Von wegen Brust zerfleischen. Die christliche Botschaft der Blutfütterung hatte ich wohl im Zusammenhang mit der wohltätigen Aufgabe der Apotheke ohne genaue Prüfung hineingesehen. Zu meiner Rettung muss ich sagen, dass dieses Missverständnis aufgrund der ikonografischen Übereistimmung möglich war. Immer wurden, so wie hier, drei junge Pelikane im Nest dargestellt, die nach dem Schnabel der Mutter schnappen. Der Pelikan in seiner Fürsorge hatte also in jedem Fall über dem Eingang der Apotheke einen Platz. Auch ohne Blutopfer! Aber heute ist das wohl nicht mehr das zentrale Motiv der Apotheken-Frage.

THE PELICAN MANGLING HIS BREST TO FEED HIS STARVING YOUNG ONES, IS AN EARLY CHRISTIAN SYMBOL FOR CHRISTS LOVE. LATELY I RECOGNIZED THIS SIGN WITHOUT BLOOD ABOVE THE ENTRANCE OF A PHARMACY.

Blog-Layout in Facebook und als Print-Version ( Nr. 171)

31.01.2019 ©

Unsere Vorgespräche zur Entwicklung eines Layouts für eine gedruckte,modifizierte Form hat mir eines deutlich gemacht:
– Um wunschgemäß wahrgenommen zu werden, bedarf es in Facebook eines hohen Wiedererkennungswerts durch Wiederholung und einer gewissen Sparsamkeit was die Zahl der Wörter und Bilder angeht.
– Beim Druck-Layout darf es lebhafter zugehen, weil die Ablenkung des sozialen Mediums wegfallen . Gleichzeitig muss es auch hier „Linien“ geben, die die Kontinuität gewähren.
Da sind wir jetzt dran.

Ein Kunst- Blog im Informations-Dschungel der „ sozialen Medien“(Nr.170)

Violine, Fisch und kleiner Prinz im Eis. Mit photoshop gezeichnet. ©️Axel von Criegern

Die Art wie mein „art77blog“ wahrgenommen wird, entspricht nicht in allen Punkten meiner Erwartung. Am meisten hat mich die #sporadische und selektive Wahrnehmung irritiert. Beim gelegentlichen Surfen stoßen „user“ auf einen Beitrag. Der kann dann auch gern 2 Jahre zurückliegen. Häufig ist dabei das #Bild, das ich zwischen Titel und Text lege, der Anlass. Dass das Bild aktuell zu dem entsprechenden Text entstanden ist, wird von wenigen wahrgenommen. Dass das mediale eine große Herausforderung bedeutete, ahnte ich; wie groß sie ist, wurde mir in den vergangenen Wochen klarer, in denen ich einen Versuch machte Internet-Erfahrungen in gedruckte Seiten zu übersetzen. Mehr davon nächste Woche im post nr. 171!  

A note on the specific perception of art77blog in the social media.

Material: Bauch und Kopf (Nr. 169)


Bauch und Kopf.

Entscheidungen  für oder gegen die künstlerische Nutzung von Materialen fällen wir entweder aus dem berühmten “Bauchgefühl“ oder wohlüberlegt „mit kühlem Kopf“.

Bei mir ist Holz das „Bauch“-Material: natürlich gewachsen, die Maserung fordert den Dialog beim Gestalten, warm, statisch, von Kind auf vertraut.

Mein „Kopf“- Material ist Blech: harte, glänzende Oberfläche; Schneiden, Biegen, Falten schaffen Volumen und Räumlichkeit; Hämmern verändert Glanz und Härte; variable feine Oberflächen-Bearbeitung ; interessanter Farbgrund.

Holz wird durch Abtragen geformt, Blech durch Ausdehnen, Entfalten. Holz erfordert Einfühlung, Blech Härte.Holz verlangt von mir Geduld, Blech Entscheidung.